Jahresbericht 2010
Seit dem Oktober 2009 ist ein neuer etwas verkleinerter Vorstand im Amt. Er setzt sich zusammen aus dem 1. Vorsitzenden wie bisher Herbert Sörgel, Flossenbürg, seinem Stellvertreter Lorenz von Campenhausen, Neustadt am Kulm sowie Frau Erna Häupl aus Mantel und Ulrich Gruber, bald Neustadt Waldnaab.
Vieles ist auch im neuen Geschäftsjahr gleichgeblieben. Erfreulich ist, dass auch im Jahr 2009 die geforderte Mindestteilnehmerdoppelstundenzahl von 10.000 pro Bildungswerk wieder überschritten werden konnte, weil uns das die kirchliche und staatliche Förderung sichert. Wir hoffen, das wir dies in 2010 wieder erreichen. Die Stadt Weiden hat uns mitgeteilt, dass alle Bildungseinrichtungen diesmal mit etwas weniger Zuschuss der Stadt auskommen müssen. Für uns bedeutet die Reduktion von 10 %, dass wir mit einem Zuschuss von 691 Euro rechnen dürfen. Sehr zu gut kommt uns die Unterstützung durch die Spardabank Regensburg mit 500 Euro.
Wie jedes Jahr seien aber die Pfarrämter ausdrücklich darauf hingewiesen, dass für die Bezuschussung einer Veranstaltung unbedingt der Referent genannt werden muss, weiterhin ein Titel der Veranstaltung, aus dem die erwachsenenbildnerische Qualität ersichtlich sein muss und die Teilnehmerzahl genannt wird. Dieses bitten wir unbedingt zu beachten.
Untersützt wird durch das Erwachsenenbildungswerk die Gedenkstättenarbeit in Flossenbürg mit 600 Euro im Jahr, genauso wie die Arbeit von Herrn Dr. Hülsmann vom Freundeskreis der Akademie Tutzing, der ein qualitätsvolles Vortragsprogramm anbietet, das regelmäßig sehr viele Interessierte anspricht.
Sehr erfreulich ist ebenfalls die Zusammenarbeit mit dem katholischen Bildungwerk in Weiden und dem neuen Tag im Bezug auf die Weidener Filmgespräche, die mittlerweile in die 7. Saison gehen. Es wird jeweils ein besonderer Film gezeigt, der zum Nachdenken und sich Austauschen anregt und gesellschaftlich relevante Themen berührt. 50-100 Teilnehmer pro Film sind mittlerweile die Regel. Beim anschließenden Gespräch mit Experten zum Thema dürfen wir auch zwischen 25 - 60 Gäste begrüßen. Manchmal mehr.
Ein Erfolg war die angekündigte Bonhoefferausstellung, die von März bis September im ehemaligen Arrestbau zu besichtigen war, zu der auch die evangelische Landessynode zu Besuch kam.
In diesem Jahr floss der Zuschuss der Spardabank in die Gedenkstättenarbeit in Flossenbürg ein. Für das kommende Jahr können Anträge an den Vorstand des EBW gestellt werden, wenn in diesem Zusammenhang Zuschüsse für ein regional interessantes Projekt benötigt werden.
Ausdrücklich sei Frau Bettina Scharnagl ganz herzlich gedankt, für den Aufwand der Verwaltungsarbeit.
Für das EBW Herbert Sörgel